Aktuelles

14.05.2014

Unterschriften-Aktion des GHV - Auftrag an Gemeinderat und Gemeinde

Klares Votum der Nufringer Bevölkerung und vieler Kunden Nufringer Geschäfte

Der Gewerbe- und Handelsverein Nufringen mit seinen Mitgliedern bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme bei den Kunden unserer Geschäfte und für die damit verbundene Solidarität. Die erfolgreiche Aktion belegt die Zustimmung in weiten Teilen der Bevölkerung.

Die Unterschriften wurden von Gerhard Münzer, Kassenwart des GHV, bei den teilnehmenden Mitglieds-Geschäften abgeholt. Bevor die Listen an die Bürgermeisterin und die Gemeindeverwaltung übergeben werden können, erfolgt die Vollständigkeitsprüfung und Zählung.

Erste Hochrechnungen bestätigen: die Teilnehmerzahl übersteigt um ein Vielfaches die Rückläufer der Bürgerbefragung durch die Gemeinde. Dieses klare Votum der Nufringer Bevölkerung und vieler Kunden Nufringer Geschäfte ist ein klarer Auftrag an den amtierenden und zukünftigen Gemeinderat wie auch an die Gemeinde Nufringen.

Die Aussagen der Gewerbetreibenden basieren auf langjährigen Erfahrungen, Kundenbefragungen und Vergleichsstudien. Sie widerlegen die Behauptungen aus den Gutachten. Denn die Attraktivität eines Nufringer Ortskerns liegt nicht darin, dass er ausschließlich zum flanieren dient, sondern dass sich Auswärtige wie Einheimische Besucher und Kunden gleichermaßen „willkommen“ fühlen und bei Bedarf einen Parkplatz in vertretbarer Entfernung zu den Geschäften finden. Die Hauptstraße muss für die in den Wohngebieten lebenden Bürger ein zentraler Verkehrsweg bleiben, der die Verkehrsbelastung in den Wohngebieten reduziert und Möglichkeiten für Besorgungen auf dem Weg zur Arbeit oder nach Feierabend offeriert.

Der Nufringer Einzelhandel benötigt zum Überleben die Nufringer wie auch die auswärtigen Kunden. Ein Verbrauchermarkt mit Vollsortiment an der B14 würde nicht nur den zentral gelegenen CAP-Markt in der Existenz gefährden, sondern auch alle weiteren Einzelhandelsgeschäfte. Das belegen Erfahrungswerte und Fachstudien. Die Folge wäre eine Verlagerung des gesamten Einzelhandels an den Ortsrand. Stattdessen muss der Ortskern durch weitere Geschäfte und einem vielfältigen Sortiment einladender werden. Hier ist die örtliche Repräsentanz angesprochen für Nufringen zu werben.

Es ist zu begrüßen, dass sich die Verwaltung in der Sanierungszeitung zu den Anliegen des GHV Stellung bezieht. Die Positionen liegen dennoch weit auseinander. Denn es führt nicht weiter, wenn man mit dem Zollstock die Fahrzeugmaße mit der Straßenbreite ins Verhältnis setzt. Nur weil es rechnerisch genügt, bedarf ein sicherer Verkehrsfluss dennoch mehr Raum. Schon heute kann man beobachten, dass der Verkehr auf die Wohngebiete ausweicht. Rechts-vor-Links-Regelungen interessieren diesen Verkehr genauso wenig wie das Fahrverbot auf Feldwegen. Eine Tempo 20-Zone wird dies weiter forcieren.

Um ein konstruktives und sachliches Miteinander bemüht sich der Gewerbeverein seit Jahren. Zum Thema Ortskernsanierung erstmalig im Herbst 2012, als zur gemeinsamen Diskussion geladen wurde. Leider zog es die Verwaltung seither vor, über die Presse zu kommunizieren und verweist auf die mangelnde Teilnahme an der ZON2025, bei der die Verteilung der Fachthemen per Losentscheid statt nach Kompetenz erfolgte. Für ein konstruktives Miteinander wären regelmäßige Termine, unabhängig von laufenden Sonderprojekten, sehr wünschenswert.

Dominic Borrelli
Vorsitzender GHV-Nufringen e.V.
Internetreferent MIT Kreisverband Böblingen

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