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24.01.2015

Neujahrsempfang in Herrenberg: Einstehen für Toleranz und Werte

Die Alte Turnhalle zu Herrenberg bot erneut die Kulisse für den traditionellen Neujahrsempfang des MIT Kreisverbands Böblingen, des CDU Stadtverbands Herrenberg | Nufringen | Deckenpfronn sowie des Jungen Union Gebietsverband Herrenberg und Gäu. Über 100 Gäste folgten der Einladung am Samstagnachmittag nach Herrenberg.

Festredner Otto Hauser brachte die Erfahrung und Souveränität eines langjährigen Mitglieds des Deutschen Bundestages, Chefs der baden-württembergischen CDU Bundestagsfraktion und zum Ende der Regierung Kohl parlamentarischen Staatssektetärs und Regierungssprechers mit. Er hielt einen fesselnden Vortrag: “Von der Ära Kohl bis heute - Politik und politischer Stil im Wandel“. Neben einigen Rückblenden auf frühere Tage - politischen, wie die Realisierung der Wiedervereinigung - anekdotischen, wie Saumagenessen mit Francois Miterrand, kritisierte Otto Hauser den heutigen politischen Stil an einigen Stellen. „Früher gab es einen konstruktiveren Umgang der Menschen in der Politik. Die Politik braucht wieder mehr Leute mit Ecken und Kanten und weniger glatt gebügelte Vertreter.“ Otto Hauser forderte dazu auf, wieder mehr füreinander einzustehen, da nur so die Politikverdrossenheit überwunden werden könne. Er empfahl auch, dass Deutschland außenpolitisch mehr Verantwortung übernehmen müsse und so international stärker für Werte einstehen müsse.

Der Herrenberger CDU Vorsitzende Swen Menzel nannte in seiner Begrüßung das Ziel solider Finanzen und den Erhalt des Herrenberger Krankenhauses als thematische Klassiker der CDU vor Ort. Er unterstrich, dass wir wieder mehr für Toleranz und Freiheit kämpfen müssten - und damit gegen vermeintlich einfache Lösungen, Vorurteile und Hass, wie beispielsweise Teile der Pegida. Mit dem Ziel 2016 grün-rot im Land abzulösen und unsere Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz MdL bei der kommenden Landtagswahl aktiv zu unterstützen.

Sabine Kurtz MdL unterstrich in ihrem Grußwort, dass Nächstenliebe Grundlage des Zusammenlebens ist und bleiben muss. Die Reaktionen auf die Anschläge in Paris hätten die Wertebasis in Politik und Gesellschaft gezeigt. Direkt vom Landesparteitag aus Ulm angereist berichtete sie von der fulminanten Rede und überzeugenden Wahl des CDU Spitzenkandidaten Guido Wolf für die kommende Landtagswahl.

Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler griff neben dem Umgang mit Flüchtlingen in der Stadt Herrenberg die aktuelle Diskussion über das weitere Verkehrskonzept sowie die Finanzen auf.

Herrenbergs MIT Vorsitzender Florian Bandt nannte die Abschaffung der kalten Progression als weiterhin klares Ziel der MIT. Auch solle der Arbeitsmarkt flexibler statt unflexibler werden, jeder müsse entscheiden können, ob er bis 63 oder 73 arbeiten will. Er brachte zudem die Idee eines lokalen Zuschusses für Existenzgründer ins Spiel. „Nur so können wir die klügsten und hellsten Köpfe hier her bekommen.“

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