Aktuelles

07.02.2014

Neujahrsempfang des MIT Kreisverbandes Böblingen mit Dr. Inge Gräßle MdEP

Seit 18 Jahren bestreitet der CDU Stadtverband Herrenberg, zu dem auch die Nachbargemeinden Deckenpfronn und Nufringen gehören, mit großem Zuspruch der Bevölkerung und der Presse ihren jährlichen Neujahrsempfang. Selbstverständlich spricht der jeweilige Oberbürgermeister als "Platzhirsch" ein Grußwort und unter-streicht hiermit die Bedeutung unseres Neujahrsempfangs.

Die Veranstaltung wurde vom damaligen CDU Vorsitzenden Rudolf Preiß ins Leben gerufen und im Laufe der Zeit kaum verändert, aber: die CDU ist nicht nur die Mutterpartei, sondern ist auch die einzige Partei, die viele Vereinigungen unter ihren Flügeln hat, so z.B. die Junge Union und auch die MIT.

Deshalb lag es nahe, dass wir den Veranstalter um die Junge Union und später nach der Wahl des Initiators zum MIT Kreisvorsitzenden im Jahre 2002 um den MIT Kreis-verband erweiterten.

Damit hatten wir die finanzielle Möglichkeit, den Kreis der persönlich eingeladenen Mitbürgerinnen und Mitbürger auf ca. 1.500 zu erweitern. Und dabei kam es nicht darauf an, die Besucherzahl (die jeweils zwischen 100 und 200 lag) zu maximieren, sondern die Information weitgehend zu verbreiten. Selbstverständlich kam auch die Ankündigung in Presse und den Mitteilungsblättern in den umliegenden Gemeinden dazu, sowie die anschließende umfangreiche Berichterstattung.

Der Neujahrsempfang ist deshalb seit vielen Jahren ein viel beachtetes öffentliches Ereignis.

In diesem Jahr haben wir im Hinblick auf die anstehende Europawahl Frau Dr. Inge Gräßle MdEP als Gastrednerin eingeladen. Die Heidenheimerin ist innerhalb des Europaparlaments Sprecherin der EVP Fraktion im Haushaltskontrollausschuss, einer besonders wichtigen Funktion. Erst vor kurzem wurde sie vom europäischen Steuerzahlerbund für ihren Einsatz ausgezeichnet.

In ihrer offenen und direkten Art betonte sie den Wert der EU für Deutschland sowohl in wirtschaftlicher als auch in friedensschaffender Sicht. Sie machte auch klar, dass einige Staaten noch finanzielle Unterstützung und damit Solidarität der Stärkeren brauchen, um ihre Struktur und den Zugang zum Finanzmarkt in Ordnung zu bringen, "aber nicht zu jedem Preis". Und so betonte sie auch "Solidarität ist nicht, dass Deutschland zahlt". Allerdings muss Deutschland auf der Basis seiner Finanzkraft die motivierende Führung übernehmen, um den europäischen Gedanken - untergehakt mit seinen Partnerstaaten - zum Vorteil aller weiter zu entwickeln.

Frau Gräßle bekam für ihre offene und klare Darstellung der Situation in Europa viel Applaus und Zustimmung. Sie bekam aber auch in der Dankesrede des MIT Kreis-vorsitzenden einige "Hausaufgaben" mit. So betonte Rudolf Preiß klar: "hört auf mit Eurer Regelungswut und besinnt Euch endlich wieder auf das Prinzip Subsidiarität, also alles, was vor Ort geregelt werden kann, ist auch dort zu entscheiden. Nur die Regelungen, die zwingend nur in übergeordneten Organisationsstufen lösbar sind, werden noch oben zur Entscheidung weitergereicht".

Wir waren uns einig, dass hier noch ausreichender Handlungsbedarf besteht, auch im Bezug auf die in den Startlöchern stehenden "europakritischen Parteien" in den Niederlanden, Frankreich, aber auch in Deutschland und weiteren skandinavischen Ländern, die in das Europaparlament drängen und leider gute Chancen haben.

Rudolf Preiß
Kreisvorsitzender KV Böblingen

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